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Inhalt: Internist Wien Dr. Martin Haas, Kardiologe Wien, Herz-Lungen-Zentrum Ebreichsdorf, Herzultraschall, Herzecho, Echokardiographie, Kardiologie, Innere Medizin, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Carotisduplex, Langzeit-EKG, Kardio-Check, 24h-EKG

Univ. Doz. Dr. Martin HaasMedizinische Leistungen

Univ. Doz. Dr. Martin Haas
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Nephrologie und Intensivmedizin


Herzultraschall, Echo, Herzecho, Echokardiographie

Die Echokardiographie ist die Ultraschalluntersuchung des Herzens. Sie ist inzwischen in der Kardiologie DIE Routinemethode zur Diagnose von Herzerkrankungen. Das Echo gibt dem Kardiologen Aufschluss über Funktion und Größe und Pumpleistung sowie Funktion der Herzklappen. Im Herzultraschall kann ebenfalls ein Herzinfarkt und seine Ausmaße diagnostiziert werden. Zur genaueren Diagnose kann gelegentlich ein Stress-Ultraschall notwendig sein. Dazu wird medikamentös (Infusion) die Herzfrequenz gesteigert.

 
Ergometrie, Belastungs EKG
Bei der Ergometrie wird unter Belastung (Fahrrad-Ergometer) ein EKG geschrieben. Mit zunehmender Belastung braucht das Herz mehr Sauerstoff, um die notwendige vermehrte Herzarbeit leisten zu können. Wenn ein Herzkranzgefäß verengt ist, bekommt der Herzmuskel nicht ausreichend Sauerstoff. Der Internist und Kardiologe sieht bei dieser Untersuchung, wie Ihr Herz auf diese Belastung reagiert und kann dabei bereits erste mögliche Anzeichen einer koronaren Herzkrankheit (KHK) oder Herzrhythmusstörungen erkennen. Darüber hinaus wird der Blutdruck und Puls (Herzfrequenz) aufgezeichnet. So können Bluthochdruck (Hypertonie) oder Herzrhythmusstörungen wie Herzrasen (Tachykardie), Extraschläge (Extrasystolen) unter Belastung entdeckt werden.
Patienten-Tipp: Zur Ergometrie kommen Sie bitte mit Sportgewand, Turnschuhen und Handtuch. Vor der Untersuchung 2 Stunden nichts essen!

 
Langzeit – EKG, 24 – Stunden – EKG
Sehr häufig zeigt das Ruhe-EKG, wenn Sie wegen Herzrhythmusstörungen zum Internisten oder Kardiologen gehen, keine Auffälligkeiten. Beim 24-Stunden-EKG wird das EKG über 24 Stunden aufgezeichnet, um auch eher selten auftretende Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, und Extrasystolen zu erkennen. Weiters wird das Langzeit - EKG eingesetzt, um nicht erklärbare Schwindel und Ohnmachtserscheinungen abzuklären, die auch durch Herzrhythmusstörungen hervorgerufen werden können.
Patienten-Tipp: Das EKG wird über 4 Elektroden abgeleitet, die auf der Brust aufgeklebt werden. Diese Elektroden werden mit einem Aufzeichnungsgerät verbunden, das die Größe eines tragbaren Kassettenrekorders hat. Das Aufzeichnungsgerät kann man entweder mit einem Gürtel an der Hüfte befestigen oder es wie eine Umhängetasche tragen. Der Patient erhält bei der Anlage des Gerätes ein Protokoll ausgehändigt, in das er alle Tätigkeiten und Beobachtungen während der Laufzeit der Aufzeichnung eintragen kann. Der Rekorder darf nicht mit Wasser in Berührung kommen, d.h. Schwimmen, Duschen und Saunabesuche sind untersagt. Auch die Mikrowelle darf während der Untersuchungszeit nicht benutzt werden.

 
Herzkatheter, Koronarangiographie (Ballondilatation, Stentimplantation)
Als Oberarzt am Universitätsklinikum St.Pölten führe ich regelmäßig Herzkatheteruntersuchungen durch. Dabei werden sowohl Patienten mit Angina pectoris als auch Infarktpatienten untersucht. Eine Herzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie) wird sowohl bei Patienten mit Angina pectoris Beschwerden als auch bei Infarktpatienten durchgeführt um die Herzkranzgefäße zu beurteilen. Bei der Koronarangiographie wird die Arterie in der Leistengegend (manchmal auch am Arm) angestochen. Ein Draht und ein kurzes Schläuchlein, die so genannte „Schleuse“, werden in das Gefäß eingeschoben und fixiert. Durch diese „Schleuse“ schiebt der Kardiologe den Katheter (zwei Millimeter dünne Sonde) unter Röntgenkontrolle über die Aorta in die Abgänge der Koronargefäße beziehungsweise in die linke Herzkammer vor. Durch den Katheter wird Kontrastmittel eingespritzt, dadurch können Herzkranzgefäße, Herzklappen und die Funktion der linken Herzkammer beurteilt werden. Falls notwendig, kann im Rahmen der Koronarangiographie bei Vorliegen von hochgradigen Engstellen eine Ballondilatation, Stentimplantation angeschlossen werden.  


OP Freigabe
Eine internistische Operationsfreigabe vom Facharzt für Innere Medizin wird vor fast allen Operationen verlangt. Die verlangten Befunde sind neben einer internistischen Untersuchung meist EKG, Blutbefunde und Lungenröntgen, wobei die Befunde nicht älter als 2 Wochen sein sollten.
Patienten-Tipp: Am besten, Sie kommen zum Internisten bereits mit Röntgen und Laborbefund – ansonsten müssen Sie eventuell ein zweites Mal zur Befundbesprechung kommen!


Blutdruckberatung

Nach neuesten Richtlinien soll der Blutdruck, und zwar unabhängig von eventuellen Begleiterkrankungen, weniger als 140/90mmHg betragen. Bei Patienten mit einem Alter über 60 Jahre und ohne sonstigem Risiko gilt ein Richtwert von 150/90mmHg. Lediglich in der Gruppe der Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz und erhöhter Eiweissausscheidung ist die Empfehlung restriktiver. Dort sollte der Blutdruck weniger als 135/85mmHg betragen. Patienten, die unter Einnahme von mindestens drei unterschiedlichen Blutdrucksenkern weiterhin unter erhöhten Blutdruckwerten leiden,  gelten als therapieresistent und benötigen eine spezielle Beratung bzw. spezifische Zusatzuntersuchungen. 


Chronische Niereninsuffizienz

Die chronische Niereninsuffizienz (CNI) ist weit verbreitet und wird in ihrer Ausprägung und den möglichen gesundheitlichen Folgen deutlich unterschätzt. Nahezu 10% aller Erwachsenen leiden unter einer chronischen Niereninsuffizienz, wobei nur ein Bruchteil der Patienten adäquat betreut wird. 
Ein wesentlicher Eckpfeiler der Therapie der chronischen Niereninsuffizienz ist die suffiziente Blutdruckeinstellung, die sich, nachdem der Blutdruck durch die Nieren reguliert wird, bei der CNI häufig schwierig gestaltet. Zusätzlich gilt es metabole Störungen zu beseitigen, das Blutbild zu stabilisieren, Knochenerkrankungen vorzubeugen und die Elektrolytwerte im Normbereich zu halten. Im Allgemeinen wird die Überweisung zu einem Nephrologen ab dem Stadium 4 der Niereninsuffizienz empfohlen. Das entspricht eine Reduktion der Filtrationsleistung der Nieren auf ca. 30% oder auch einer glomerulären Filtrationsrate (GFR) von 30ml/min. Das Serum-Kreatinin ist ein sehr ungenauer Marker der Nierenfunktion, ist aber in diesem Stadium zumeist auf über 2mg/dl angestiegen.


Nieren- und Herztransplantationsnachsorge

Nach der Transplantation gilt es einerseits die Organfunktion so lange wie möglich zu erhalten und andererseits generelle Komplikationen, die sowohl durch die immunsuppressive Therapie wie auch durch eine eingeschränkte Transplantatfunktion bedingt sein können, vorzubeugen. Nach einer Nieren- oder Herztransplantation werden daher regelmäßig Kontrollen der Organe mittels Ultraschall durchgeführt. Über Blutabnahmen werden Medikamentenspiegel kontrolliert bzw. Begleiterkrankungen frühzeitig diagnostiziert. Die bei Bedarf notwendigen Organpunktionen erfolgen generell nur unter stationären Bedingungen, Routinekontrollen können jedoch durchwegs im ambulanten Bereich durchgeführt werden.

 

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